Bungeejumping

Bungee – Jumping ist schon fast ein Volkssport geworden. Auf fast jeder Veranstaltung kann man sich an einem Gummiseil von einem Kran stürzen. Die Springer bekommen vor dem Sprung ein Geschirr angelegt, an dem das Bungeeseil mit einem Karabinerhaken eingehakt wird. Es wird entweder an den Fußknöcheln befestigt oder an der Hüfte. Das Bungeeseil ist wiederum mit der Sprungplattform verbunden und wird dort auf das Gewicht des Springers und auf die Höhe der Plattform eingestellt. Um Verletzungen zu vermeiden, sollte der Springende eine möglichst gestreckte Haltung einnehmen und beim sogenannten Rebound, der Moment, in dem sich das Gummiseil wieder zusammenzieht, die Unterarme vor das Gesicht halten. Anderenfalls könnte sich der Springer bei einer Seilberührung verletzen. Beim Rebound wirken Kräfte bis 3,5g auf den Springenden. Herzpatienten und Menschen mit Rückenleiden sollten deshalb nicht springen. Um die Gefahr von tötlichen Verletzungen zu minimieren, haben moderne Bungeeseile einen Überdehnschutz, der aus Kunstfasern besteht. Falls das Gummiseil reißen sollte, wird man von diesem Überdehnschutz gehalten. Es ist dann zwar mit einem starken Ruck zu rechnen, der Absturz wird dadurch aber abgefangen.

